Mobile Aufbereitungsanlagen Verkettete Anlagen machen stationäre Anlagen mobil.

Kleemann zeigt, was mit Prozess-Know-How und leistungsstarken Anlagen heutzutage möglich ist 500 t/h Aufgabeleistung, bis zu sieben Endkörnungen, davon fünf, die den strengen Standards zur Asphalt- und Betonproduktion entsprechen – und das alles mit mobilen Anlagen? Mit der Anlagenkombination bei Kelly’s of Fantane in Irland hat Kleemann gezeigt, was heutzutage mit mobilen Anlagen möglich ist.

Mobile Brech- und Siebanlagen dringen immer weiter in Leistungsbereiche vor, die noch vor wenigen Jahren nur mit stationären Anlagen realisierbar waren. Beispiele wie das obige weisen den Weg für die Zukunft.

Was genau versteht man unter „verketteten Anlagen“: Dazu eine kurze Definition: „Verkettete Mobilanlagen sind leistungs- und funktionsmäßig aufeinander abgestimmte Brech- und Siebanlagen, die im Verbund arbeiten“. Sie können aus einer Kombination von zwei, drei oder mehr Anlagen bestehen und sowohl im Naturstein, als auch im Recycling verwendet werden. Der mögliche Output solcher Anlagenkombinationen liegt im Moment im Bereich von 100 t/h bis zu 500 t/h, wobei die Grenze nach oben noch nicht erreicht ist.

Warum werden mobile Anlagenkombinationen immer interessanter?

Die Praxis zeigt, dass bei Mobilanlagen die Genehmigungsverfahren meist deutlich kürzer und unproblematischer sind als bei stationären Anlagen. Dazu kommt ein reduziertes Investitionsrisiko, da die Anlagen zum einen räumlich und anwendungstechnisch flexibel eingesetzt werden können und auch als Gebrauchtmaschinen veräußerbar sind. Nicht minder trägt dazu bei, dass es Herstellern wie Kleemann gelungen ist, Anlagen für solch große Tonnagen in den verschiedenen Brech- und Siebstufen überhaupt anzubieten.

Wo sind die Anwendungsmöglichkeiten?

Durch die Entwicklung der Anlagen in den letzten Jahren wird die mobile Aufbereitung bei sehr vielen Projekten immer mehr zu einer echten Alternative zum stationären Anlagenbau. Darum kann nun immer öfter geprüft werden, ob ein ursprünglich vorgesehenes stationäres Konzept wirtschaftlicher mit mobilen Einheiten umsetzbar ist. Dies ist insbesondere auch interessant, wenn bei bestehenden stationären Anlagenbetreibern Neuinvestitionen anstehen. Sehr gut vorstellbar ist es außerdem bei größeren Infrastrukturprojekten, da solche Projekte zeitlich oder im Umfang meist begrenzt sind und oft auch in dünn besiedelten Gebieten stattfinden. Aber auch generell bei Neuaufschlüssen von Steinbrüchen oder auch bei Recyclingprojekten, bei denen qualitativ hochwertige Endprodukte gefordert werden, ist eine entsprechende Kombination von Mobilanlagen denkbar.

Anforderungen und Erwartungen

Natürlich sind die Anforderungen hoch: Zum einen muss gewährleistet sein, dass hochwertige Endprodukte bezüglich Kornform und Leistung herstellbar sind. Zum anderen muss der Prozess ökonomisch sinnvoll und zuverlässig sein, was natürlich in hohem Maße auch für die eingesetzten Maschinen gilt.

Darüber hinaus müssen Kostenvorteile entstehen. Dies muss nicht unbedingt in der Anschaffung sein, sondern vor allem im laufenden Betrieb. So können zum Beispiel in Steinbrüchen mit entsprechender flächenmäßiger Ausdehnung, wo oft zudem die Beladung des Brechers direkt an der Wand möglich ist, auf den Einsatz von Schwerlastkraftwagen (SKW) teilweise oder ganz verzichtet werden. Dies führt zu erheblichen Einsparungen nicht nur an Fahrzeugen und Geräten, sondern auch an Personalkosten. Im Beispiel Kelly’s of Fantane erklärt zum Beispiel der Betriebsleiter Martin Flynn: „Alle Maschinen sind durch ein Computer gestütztes System vernetzt. Unterm Strich produzieren wir mit nur einem Mann 500 Tonnen pro Stunde.“ Des Weiteren erklärt er: „Seit wir die Kleemann Anlage im Betrieb haben, sind unsere Kosten deutlich gesunken. Wir produzieren jetzt im Einschichtbetrieb mehr, als früher im Zweischichtbetrieb.“

Was bietet dabei Kleemann im speziellen?

Kleemann bietet dazu nicht nur die erforderlichen Anlagen, sondern auch das entsprechende Prozesswissen. Die jahrzehntelange Erfahrung im stationären Anlagenbau sowie über 25 Jahre im Bau von raupenmobilen Brech- und Siebanlagen ermöglichen es Kleemann, den Kunden einen umfassenden Service zu bieten. So berechnet und konzipiert Kleemann nicht nur sicher und zuverlässig die erforderlichen technischen Prozesse und sorgt für die erfolgreiche Umsetzung, sondern begleitet seine Kunden auch beim schwierigen Anpassungsprozess beim Übergang vom stationären zu mobilen Anlagenbetrieb.

Der danach entscheidende Faktor aber sind die Anlagen an sich. Kleemann Anlagen bieten hier zum einen die entsprechende Funktionalität im Anlagendesign und zum anderen robuste, durchdachte und leistungsfähige Maschinentechnik. Backen-, Prall- oder Kegelbrecher mit zweigeteilten Aufgaben zur optimalen Beschickung (keine Blockaden), großen Vorsieben für beste Endkornqualität, stabilen Steuerspannungen, separater Überwachung der Einzelmaschinen, bester Zugänglichkeit und Servicefreundlichkeit und nicht zuletzt diesel-elektrische Antriebe mit der Möglichkeit zur Fremdeinspeisung (Steinbruchmaschinen), die zudem Aufgabenleistungen von bis zu 700 t/h ermöglichen, sind ideal für verkettete Anlagenkonzepte geeignet. Dazu noch darauf bestens abgestimmte mobile Siebanlagen, die in Zwei- oder Dreidecker-Ausführung für eine zuverlässige Endklassierung sorgen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Kleemann GmbH
Mark Hezinger
Manfred-Wörner-Str. 160
73037 Göppingen
Deutschland

Tel.: +49 (0) 7161 / 206 209
Fax: +49 (0) 7161 / 206 100
E-Mail: info@kleemann.info

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