Schlackenrecycling
Die Konzeption eines wirtschaftlichen Aufbereitungsprozesses für Schlacke zu mineralischen Baustoffen erfordert eine langjährige Erfahrung und ein großes Wissen über die Eigenschaften dieses sehr individuell anfallenden Materials.
Seit Jahren plant, fertigt und montiert Kleemann schlüsselfertige, speziell auf die individuellen Kundenanforderungen zugeschnittene Schlackenaufbereitungsanlagen und ist heute der kompetente Ansprechpartner auf diesem Spezialgebiet. Eine Vielzahl von ausgeführten und seit langen Jahren sehr erfolgreich produzierenden Anlagen aller Baugrößen beweisen dies.
Die Beherrschung der vier Kernkompetenzen Zerkleinerung, Abscheidung von Eisen- Nichteisenmetallen, Waschen und Sieben ist Voraussetzung für die Gestaltung eines effizienten Aufbereitungsprozesses. Die Vorabscheidung von Eisen-Nichteisenmetallen aus der Schlacke erfolgt vor der ersten Zerkleinerungsstufe mit speziellen Magnetabscheidern. Nach der Zerkleinerung der Schlacke mit Backenbrechern, die teilweise mit hydraulischer Überlastsicherung ausgerüstet sind, werden in einer zweiten Abscheiderstufe die neu aufgeschlossenen Metalle dem Materialfluss wiederum entzogen. Die weitere Aufbereitung der Schlacke richtet sich nach diesem ersten Verfahrenschritt nach den speziellen Endproduktanforderungen. Qualitativ hochwertige Produkte werden in einer zweiten Zerkleinerungsstufe nachzerkleinert und auf Siebmaschinen klassiert, wobei je nach Eigenschaften der Schlacke mit einem Trocken- oder Nassprozess gearbeitet wird.
Aufbereitung von Stahlschlacke in Jesenice, Slowenien
Reinigung der gebrochenen Schlacke durch integrierte Bewässerungsanlage