Prallbrecher

Das Arbeitsprinzip

Im Gegensatz zur Druckzerkleinerung wird hier nach dem Prinzip der Prallzerkleinerung gearbeitet. Dabei wird das Brechgut von einem schnell laufenden Rotor erfasst, stark beschleunigt und auf ein feststehendes Prallwerk („Prallschwingen“) geschleudert. Von da aus fällt es wieder in den Schlagkreis des Rotors zurück. So wird das Brechgut immer weiter gebrochen, bis es den Spalt zwischen Rotor und Prallschwingen passieren kann.

Die Prallbrecher der Baureihe SHH

Prallbrecher der Baureihe SHH sind für die Anwendung in der ersten Brechstufe konzipiert. Sie sind ideal für weiche bis mittelharte Gesteinsarten. Auch hier bietet Kleemann eine breite Palette an: Mit Aufgabeöffnungen in Größen von 1270 mm x 1700 mm (SHH 12) bis zu 2280 mm x 2700 mm (SHH 22) und Maximalleistungen von bis zu 900 t/h Stunde findet sich für jede Anwendung das richtige Modell.

Die Prallbrecher der Baureihe SNH

Die Prallbrecher der Baureihe SNH sind sogenannte Sekundär-Prallbrecher, kommen also vornehmlich ab der zweiten Brechstufe zum Einsatz. Sie eignen sich für mittelharte bis harte Gesteine und Kies bei Aufgabegrößen bis max. 250 mm. Aus vorgebrochenem Material können hier Mineralgemische und Edelsplitte hergestellt werden. Aber auch als Primärbrecher für Flusskiese erzielen SNH-Prallbrecher sehr gute Ergebnisse.

Die Prallbrecher der Baureihe SHB

Auch die Prallbrecher der Baureihe SHB sind Sekundär-Prallbrecher. Sie zeichnen sich durch eine besonders robuste Bauweise aus und sind sowohl für die Zerkleinerung von Naturstein als auch für Beton, Bauschutt und Asphalt sehr gut geeignet. Mit Einlauföffnungen von bis zu 3020 mm x 1800 mm können dabei Aufgabeleistungen von bis zu 900 t/h erzielt werden.