18.01.2013

Über dem Durchschnitt

Mit mobiler Brech- und Siebtechnik von Kleemann hat ein Steinbruch im US-Bundesstaat Oklahoma seinen Betrieb aufgenommen. Schon nach dreimonatiger Aufbauphase konnten Gewinnung und Aufbereitung starten.

MOBIREX und MOBISCREEN in Kombination

MOBIREX und MOBISCREEN in Kombination

In Longdale, mitten im US-Bundesstaat Oklahama, liegt eines der hochwertigsten Gips- und Anhydritvorkommen der Vereinigten Staaten. Genau hier hat das Unternehmen Hoskins Gypsum einen modernen Rohstoffbetrieb aufgebaut – die Hoskins Quarry. 2011 nahm der Steinbruch seinen Betrieb auf. Das dort abgebaute Anhydrit wird mittels Brech- und Siebtechnik von Kleemann für den Straßenbau, die Landwirtschaft und die Erdölindustrie aufbereitet. Ein Verbund aus funktionsmäßig aufeinander abgestimmten mobilen Anlagen sorgt für eine konstant hohe Leistung und Produktqualität. Schon kurz nach Inbetriebnahme konnten in der Hoskins Quarry so 110.000 Tonnen hochwertiges Anhydrit pro Monat produziert werden. „Das ist ein bisschen mehr, als wir erwartet haben und mittlerweile zu unserer neuen Zielvorgabe geworden“, erzählt Jessie Hoskins, Geschäftsführer von Hoskins Gypsum LLC.

Das Verfahrensschema ist übersichtlich: Zunächst wird das durch Bohren und Sprengen gelöste Rohmaterial von einem Hydraulikbagger umgeschlagen und mit Muldenkippern zu den verketteten Mobilanlagen von Kleemann befördert. Dort beladen Hydraulikbagger die zwei Prallbrecher vom Typ MOBIREX MR 122 Z. Über ein Vorsieb wird das Aufgabematerial zunächst von Feinteilen und Verunreinigungen getrennt. Jeder Prallbrecher ist mit einer separaten mobilen Zweidecker-Siebanlage verbunden, so dass das Material in nur einer Brechstufe aufbereitet werden kann. Je nach gewünschter Endkörnung wird das gebrochene Anhydrit über die MOBISCREEN MS 19 Z oder die kleinere MOBISCREEN MS 15 Z abgesiebt. Im Alltagsbetrieb bewährt sich vor allem die Bedienerfreundlichkeit der Anlagen. „Die Steuerung von Aufgaberinne und Vorsieb ist einfacher, als wir gedacht haben“, sagt Jessie Hoskins. „Der Maschinenführer nutzt zur Kontrolle einfach die Fernsteuerung. So kann er je nach Bedarf die Produktion stoppen oder starten, erhöhen oder reduzieren.“

Höhere Wirtschaftlichkeit und Produktqualität dank Vorsieb

Die mobilen Brech- und Siebanlagen erzielen Stundenleistungen von bis zu 500 Tonnen. „Für unseren Betrieb ist das Vorsieb des Kleemann-Prallbrechers ein Schlüsselelement“, sagt Jessie Hoskins. Die sehr hohen Feinanteile im Aufgabematerial würden beim Brechvorgang den Verschleiß und den Kraftstoffverbrauch unnötig erhöhen. Zudem kann auch das Feinmaterial verkauft werden. Ein Vorabsieben erhöht also nicht nur die Qualität des Endprodukts, sondern auch die Wirtschaftlichkeit um ein Vielfaches. Jessie Hoskins ergänzt: „Ein weiteres, sehr wichtiges Kaufargument für mich war der kraftstoffeffiziente diesel-elektrische Antrieb des Mobilbrechers. Wir arbeiten mit 19 bis 22 Litern pro Stunde. Ein solch niedriger Verbrauch ist in dieser Größenklasse einzigartig.“

Der Einsatzort: Hoskins Quarry in Oklahoma, USA
Partner: Hoskins Gypsum
Abbaumaterial: Gips und Anhydrit
Maschinen im Einsatz: 2 x MR 122 Z, MS 19 Z und MS 15 Z

Ansprechpartner

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